Zentrum

Tel Aviv verfügt mit rund 4.000 Gebäuden über das weltweit größte Architekturensemble von Bauten der klassischen Moderne und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Fast 2.000 Gebäude wurden hier in den vergangenen Jahren unter Denkmalschutz gestellt, davon rund 1.000 Gebäude vor der UNESCO-Deklaration und weitere rund 1.000 danach.

Mit dem Max-Liebling-Haus stellt die Stadt Tel Aviv ein bedeutendes Baudenkmal für das deutsch-israelische Projekt als künftiges „Zentrum für Architektur und Denkmalschutz Weiße Stadt“ zur Verfügung. Bei diesem Gebäude des Architekten Dov Karmi aus dem Jahr 1936 handelt es sich um ein herausragendes Beispiel für die Architektur der Weißen Stadt. Das Gebäude gehört zum Weltkulturerbe und befindet sich innerhalb einer UNESCO-Kernzone (Bialik Area), deren Gebäude unter besonderem Schutz stehen. Nach den Plänen der Stadtverwaltung von Tel Aviv-Jaffa, der Tel Aviv-Jaffa Stiftung und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) soll im Max-Liebling-Haus ein zentraler Anlaufpunkt für die Bauhaus-Architektur in Tel Aviv entstehen.

Das BMUB unterstützt das Projekt mit insgesamt ca. 3 Mio. Euro. Mit dieser Finanzierung sollen in den kommenden zehn Jahren insbesondere Programme und Projekte des Zentrums gefördert werden. An dieser Stelle sowie unter der Rubrik Aktuelles werden wir Sie über den Projektfortschritt informieren.

Projekteröffnung am 14. Mai 2015

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks und der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai eröffnen offiziell das Projekt „Zentrum Weiße Stadt“

Die Eröffnung des „Zentrums für Architektur und Denkmalpflege Max-Liebling-Haus“ stellt einen wichtigen Meilenstein für das Projekt und für den Erhalt dieses bedeutsamen kulturellen Erbes dar. Noch in diesem Jahr sollen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen erste Maßnahmen realisiert werden. Weitere Informationen zum Besuch von Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks in Tel Aviv können Sie auf der Internetpräsenz des BMUB nachlesen.